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Das Lipödem
06. Februar 2012
Häufige Symptome heißen.

•  Schweregefühl in den Beinen
•  Angeschwollene Beine
•  Orangenhautphänomen und Cellulite
•  Vermehrte Entstehung von Blutergüssen in den betroffenen Körperteilen
•  Erhebliche Schmerzen in den Beinen; Berührungsschmerz
•  Behinderung beim Laufen
•  Frühzeitiges Entstehen von degenerativen Gelenkveränderungen und Arthrosen


Lymphdrainage und Kompressionstherapie

Bei einem schmerzhaften und komplikationsträchtigen Lipödem ist die Physikalische Entstauungstherapie (KPE), eine Kombination von Manueller Lymphdrainage (MLD) und Kompressionsbehandlung die einzig anerkannte Behandlungsmöglichkeit.
Dabei wird mittels einer speziellen Massagetechnik der Lymphtransport angeregt und Verhärtungen des Gewebes werden gelockert. Während einer Sitzung können Lymphtherapeuten bis zu 500 ml Lymphe und Flüssigkeit aus jedem Bein bewegen.
Wie bei einem Schwamm, der sofort wieder volläuft, wenn der Druck weggenommen wird, läuft auch das Lymphödem im Fettgewebe sofort wieder nach, wenn nicht nach der MLD eine Kompressionsbehandlung erfolgt.
In der Entstauungsphase (Phase 1 der KPE) wird zunächst mit lymphologischen Kompressionsverbänden gearbeitet. In der Erhaltungs- und Optimierungsphase (Phase 2) sind lymphologische, d.h. in der Regel flachgestrickte Kompressionsstücke zu tragen.

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